Monographien
   
SCHENAU Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz, für die Städtischen Museen Zittau hrsgg. von Peter Knüvener, Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung, Petersberg 2019.

Der Oybin! Gekrönt von einer Burg- und einer Klosterruine, erhebt sich der Fels wie eine Großskulptur inmitten des Zittauer Gebirges. Seit dem 18. Jahrhundert gehört er zu den herausragenden Bildmotiven der Landschaftsmalerei. Den künstlerischen Höhepunkt bilden Oybin-Darstellungen von Malern der Romantik, unter ihnen Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Carl Blechen. Delikat abgebildet und ins Universelle überhöht, machten sie den Oybin überregional bekannt und schrieben ihn dem Bildgedächtnis der deutschen Romantik ein. Vom Beginn des 18. bis weit ins 19. Jahrhundert hinein stellten ihn darüber hinaus zahlreiche weitere Maler, Zeichner und Grafiker auf vielfältige Weise dar. Ausgehend von den reichen, zum größten Teil noch nicht publizierten Kunstbeständen der Städtischen Museen Zittau umfasst der Band somit Werke des Barock und Spätbarock, der Empfindsamkeit, der Romantik und einer impressionistisch beeinflussten Freilichtmalerei. Hierbei wird dem Schaffen oberlausitzischer Künstler gebührend Raum gegeben, die beispielsweise auch in Süddeutschland und in Italien tätig waren; ? dazu zählt auch der aus Zittau stammende hervorragende Landschaftsmaler Adolf Thomas.
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SCHENAU Die Stille und das große Rennen. Gemälde, Farbgrafik und Zeichnungen von Klaus Drechsler, Dresden 2019        
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SCHENAU Gerhard Kettner - Zeichnungen.
Mit einer Erinnerung von Manfred Zoller, hrsgg. von Bernd Heise, Leonhardi-Museum Dresden, Dresden 2018.
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SCHENAU SCHENAU. Monografie und Werkverzeichnis der Gemälde, Handzeichnungen und Druckgrafik von Johann Eleazar Zeißig, gen. Schenau, (1737-1806), Petersberg 2018.        

640 Seiten
Imhof Verlag Petersberg 2018, www.imhof-verlag.de
ISBN 978-3-7319-0568-4
Das Werk des Malers Johann Eleazar Zeißig, gen. Schenau (1737-1806), erhielt lange Zeit auch von der Kunstgeschichte nur wenig Aufmerksamkeit; dabei war er mit seinem in Frankreichentwickelten, empfindsamen Rokokostil zu Lebzeiten in Deutschland und darüber hinaus bekannt und berühmt. In Sachsen hatte er als Direktor der Dresdener Kunstakademie sowie als Leiter der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen eine einflussreiche Stellung inne. Sein Ouvre umfasst Gemälde, Radierungen sowie zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle. Hinzu kommt eine große Zahl von französischen und deutschen Kupferstichen nach Werken von seiner Hand, die im vorliegenden Band in Wort und Bild vorgestellt werden.

Rezension von Gerd-Helge Vogel in:
"Sächsische Heimatblätter", 2019 (01), S. 84-86 Handzeichnungen und Druckgrafik von Johann Eleazar Zeißig, gen. Schenau. Herausgegeben vom Deutschen Damast- und Frottiermuseum Großschönau und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sächsische Museen - fundus. Bd. 7., Michael Imhof Verlag. Petersberg 2018, 28x 21 cm, 640 Seiten, 905 farb- und 26 S-W-Abbildungen, Hardcover. ISBN 978-3-7319-0568-4, € 78,00.

1763 schrieb der frz. Philosoph, Aufklärer, Enzyklopädist und hervorragende Kunstkritiker Denis Diderot (1713-1784) in seinen berühmten "Salon"-Kritiken über Jean-Baptiste Greuze (1735-1805), dem damals führenden Meister in der Genremalerei: "Dieser Greuze ist wahrhaftig mein Mann. Ich [...] komme sofort zu dem Bild Kindesliebe [Piété filiale / Le Paralytique, 1761, Paris Salon 63, No. 140; S. Petersburg, Eremitage Nr. 1168], das man besser Belohnung der guten Erziehung nennen könnte. Mir gefällt vor allem das Genre. Das ist moralische Malerei. Ach, war der Pinsel nicht lange genug, ja viel zu lange der Ausschweifung und dem Laster geweiht" Müssen wir nicht froh sein, wenn wir sehen, daß er endlich mit der dramatischen Dichtung wetteifert, um uns zu ergreifen? Mut, lieber Freund Greuze, sorge für Moral in der Malerei und zwar immer auf solche Weise!?.[1] Damit hatte das von Greuze gepflegte Sittenbild, das im "pädagogischen Jahrhundert" der Aufklärungsepoche in Konkurrenz zur hochgepriesenen Historienmalerei auch gern als "Kleinhistorie" bezeichnet wurde, an Reputation gewonnen, die für andere Meister inspirierend wirkte, sich in ihrem Schaffen an den Vorlagen der niederländischen Genremalerei und deren zeitgenössischen französischen Adaptionen zu schulen. Der aus einer armen Weberfamilie im oberlausitzschen Großschönau stammende Elias Zeißig, der sich später in Frankreich nach seinem Geburtsort Schenau nannte, gehört in Sachsen zweifelsfrei zu den führenden Meistern, die sich dieser Traditionslinie verpflichtet fühlten. Er kam während seiner Ausbildung an der Dresdner Kunstakademie in die Obhut seines Mentors François Charles de Silvestre (1712-1780) – eines Sohnes von Louis de Silvestre (1675-1760) – und ging mit diesem nach Ausbruch des siebenjährigen Krieges von 1757 bis 1770 nach Paris, wo er unmittelbaren Zugang zu den künstlerischen Quellen dieser modernen moralisierenden Genremalerei erhielt. Sowohl mit den Kreisen des Hofes um Madam de Pompadour als auch mit den führenden Künstlern der Academie Royale verkehrend, übten vor allem der Kupferstecher Johann Georg Wille (1715-1808) und Jean-Baptiste Greuze, der Hauptmeister der moralisierenden Genremalerei des späten französischen Rokokos, einen nachhaltigen Einfluss auf Schenaus Schaffen aus, der damit nach seiner Rückkehr nach Dresden jene Prinzipien in die sächsische Malkunst der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts übertrug. Mit ihrer opulenten Schenau-Monografie samt Werkverzeichnis füllt Anke Fröhlich-Schauseil eine große Lücke, die bislang noch in der Kenntnis der Malerei des 18. Jahrhunderts in Dresden bestand, die – wie Harald Marx in seiner großen Überblicksausstellung Sehnsucht und Wirklichkeit von 2009 eindrucksvoll gezeigt hat – in Qualität und Quantität gleichrangig neben der Architektur, Bildhauerkunst und dem Kunsthandwerk existierte. In ihrer übersichtlich und detailliert strukturierten Arbeit stellt uns die Autorin nach Ihren 2005 und 2007 herausgegebenen fundierten Monografien und Werkverzeichnissen über die Landschaftsmaler und "zeichner Johann Christian Klengel (1751-1824),[2] Christoph Nathe (1753-1806)[3] und Johann Sebastian Bach d. J. (1748-1778)[4] nunmehr mit dem Œuverzeichnis von Schenau den Hauptvertreter der Genre- und Porträtmalerei Sachsens aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vor. Weit umfassender und tiefgründiger noch als bereits in diesen vorausgehenden Monografien zeichnet hier die Autorin das Bild des von der bisherigen Kunstgeschichtsschreibung stark vernachlässigten Künstlers im chronologischen Verlauf seiner Lebensstationen vor dem Panorama der zeitgenössischen sächsischen Malerei. Dabei stützt sie sich in ihren fundierten Analysen der aufgezeigten Entwicklungslinien zur Charakterisierung des gesamten Spektrums von Schenaus Schaffens auf zahlreiche, in langwierigen Recherchen gefundene Quellenbelege, die sie dem interessierten Leser durch reichliche Zitate zugänglich macht und so ein authentisches Bild der historischen Bedingungen zeichnet. Erstmals wird mit der Erfassung der Gemälde, Pastelle, Zeichnungen und Druckgrafik das weitgefasste Œuvre dieses Künstlers fassbar, dessen facettenreiches Werk nicht nur Sittenschilderungen, Bildnisse, Gruppenbildnisse und christliche wie antike Historien einschließt, sondern auch Buchillustrationen und Entwürfe für Porzellandekore, Porzellanplastiken sowie die Damastweberei. 1770, nach seiner Rückkehr aus Paris, avancierte Schenau aufgrund seiner erfolgreichen Darstellungsweise, mit der er "auf der Höhe des zeitgenössischen französischen Kunstgeschmacks" (S. 44) stand, schnell zum "Maler des Tages" (S. 47). Deshalb erschien er dem Generaldirektor der Dresdner Kunstakademie, Christian Ludwig von Hagedorn (1712-1780), als der geeignete Mann, um die mit der Begründung der Akademie verfolgten Ziele des sächsischen Rétablissements in die Tat umsetzen zu können, nämlich die Hebung der Künste und des guten Geschmacks im Kunsthandwerk voranzutreiben und damit die Ökonomie des Landes zu stabilisieren und zu befördern. Entsprechend dieser Maßgabe betraute ihn Hagedorn 1773 mit der Leitung und Reorganisation der Meißner Zeichenschule an der Porzellanmanufaktur und machte ihn zu deren Obermaler, Vorsteher und Direktor. Seine von Erfolg gekrönte Befähigung in diesem Amte bewirkte, dass Schenau ein Jahr später noch zusätzlich zum Professor an der Dresdner Kunstakademie berufen wurde. Mit dem Tod des Akademiedirektors Charles-François Hutin (1715-1776) erfolgte außerdem seine Ernennung zum alternierenden Direktor der Kunstakademie zusammen mit Giovanni Battista Casanova (1730-1795) in den geraden Jahren. Ungeachtet dieser herausragenden Bedeutung, die Schenau während seiner Lebens- und Schaffenszeit für die Entfaltung der sächsischen Künste besaß, fand sein erstaunlich umfangreiches Werk, das von der Autorin mit mindestens 175 nachweisbaren Gemälden, 7 Pastellen, 527 Zeichnungen und Entwürfen sowie 316 nach seinen Vorlagen geschaffenen Druckgrafiken durch aufschlussreiche Katalogtexte erschlossen wurde, bislang nicht die ihm gebührende Beachtung in der Kunstgeschichtsschreibung. Dieses lang beklagte Desiderat ist nun aufgearbeitet und bietet zusammen mit der monografischen Aufbereitung von Leben und Werk Schenaus eine ungemeine Fülle an gut recherchiertem und dokumentiertem Material, das die weitere Forschung zur sächsischen Kunst im 18. Jahrhundert beflügeln wird. Der Autorin ist es gelungen, die Künstlerbiografie dieses Meisters facettenreich und, unterstützt durch Zitate zahlreicher authentischer Quellen, lebendig zu veranschaulichen. Dabei brachte sie auch viele kunsttheoretische Aspekte – etwa den legendär gewordenen "Gemäldekrieg" mit seinem Kollegen und Kontrahenten Giovanni Battista Casanova – zur Sprache, die helfen, sein Wirken besser in den zeithistorischen Kontext einzuordnen. Dem diente gleichermaßen die Charakterisierung des soziokulturellen Lebens jener Kunstzirkel in Paris, Dresden oder in freimaurerischen Kreisen, denen Schenau zeitweilig zugehörte. Intensiv wurde das Werk des Künstlers von der Autorin vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Situation analysiert und komplex hinterfragt. Es gelang ihr dabei, sein Schaffen so zu würdigen, dass er nun wie kein zweiter Künstler in Sachsen als ein vom französischen Geist inspirierter Hauptvertreter des akademischen Klassizismus in Erscheinung tritt. Schenau diente die überaus farbenprächtige, sensualistische und lockere Malweise als ein besonderes Darstellungsinstrument, um beim Betrachter Gefühle zu erwecken und diese im erzieherischen Sinne der Aufklärung zu lenken. Unter diesem Vorzeichen moralisierender Gefühlsintensität bildete seine Kunst den ästhetischen Gegenpol zu dem vom rationalen Antikenbezug ausgehenden Schönheitsideal des akademischen Klassizismus, wie ihn z. B. sein Konkurrent Casanova vertrat. Insofern versteht sich das Schaffen dieses Künstlers innerhalb der Mal- und Zeichenkunst Sachsens als eine eigenständige, wichtige Facette des empfindsamen Klassizismus, die jene ergänzt, die schon Adam Friedrich Oeser (1717-1799) als Direktor der Leipziger Kunstakademie ausgeformt oder, um im Bild zu bleiben, ausgeschliffen hatte. Ihrer beider Kunst bildete in Sachsen einen selbständigen Entwicklungsstrang, der, wie die Autorin in einem eigenständigen Kapitel aufzeigt, von vielen ihrer Schüler aufgegriffen und fortentwickelt wurde.[5] Neben diesen ästhetischen Neuerungen, die Schenau in seiner Rolle als Schöpfer von Kunstwerken vielgestaltigster Art in die sächsische Kunst einführte, gehören auch dessen zahlreiche Aktivitäten, die er als Buchillustrator und vor allem Entwerfer für Figurengruppen, Dekore und Geschirrformen der Meißner Porzellanmanufaktur während der Marcolini-Zeit, aber auch für die Muster der Großschönauer Damastfabrikation, schuf. Hier verließ er in moderner Weise als Lehrer und Entwerfer den Pfad traditionellen Künstlertums und bereitete mit seinen Entwürfen in avantgardistischer Pionierarbeit den Weg für das zukünftige Industriedesign, wie es sich erst im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts in ganzer Breite als eigenständiger Kunstzweig durchzusetzen vermochte. Es ist ein besonderes Verdienst der Autorin, diesen kulturökonomischen Aspekten in Schenaus Schaffen besondere Aufmerksamkeit gezollt zu haben, denn so rundet sich nicht nur unser bisheriger Blick auf die Dresdner Kunst der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ab, sondern erlaubt vor allem auch neue Einsichten und Aufschlüsse, die in dieser Form der bisherigen Forschung noch nicht zur Verfügung standen. Damit liegt mit dem Buch von Anke Fröhlich-Schauseil zu Schenau ein weiteres beeindruckendes Werk zur Kunstgeschichte Sachsens vor, das deren bisherigen ebenfalls hervorragenden Arbeiten zu diesem Forschungsfeld sogar an Umfang, Tiefe und Ausstattung noch übertrifft![6] Deshalb ist besonders der Gerda Henkel Stiftung für die materielle Sicherstellung der Erarbeitung des Manuskriptes gleichwie den übrigen Förderern dieses Publikationsprojektes, darunter vor allem der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, im hohen Maße zu danken. Es wurde vom Michael Imhoff Verlag als ein opulent ausgestatteter und ansprechend gestalteter Prachtband mit vielen ganzseitigen Farbtafeln herausgegeben. Mit diesem Buch wird der Leser in unterhaltsamer und visuell höchst ansprechender Weise auf eine informative Entdeckungsreise in die sächsische Kunstgeschichte geschickt, die, trotz ihres großen Umfangs, nie ermüdend wird, sondern in jeder Hinsicht sinnlichen Genuss bereitet!

Gerd-Helge Vogel
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Die Sächsische Schweiz in der Bildenden Kunst Die Sächsische Schweiz in der Bildenden Kunst. Die Grafische Sammlung des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz im Stadtmuseum Pirna, Altenburg 2017 [zusammen mit René Misterek]

Schriftenreihe des Stadtmuseums Pirna, Band 15 (2017), 278 Seiten, 227 Abbildungen, Hardcover, ISBN 978-3-939027-10-2
Die Kunstsammlung des Stadtmuseums Pirna umfasst einen großen, bislang unbekannten Bestand an künstlerischen Darstellungen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Mitgliedern des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz zusammengetragen. Mit Zeichnungen, Kupferstichen, Radierungen, Lithografien und frühen Fotografien sollte die sächsische und böhmische Landschaft abgebildet und verewigt werden. Die Sammlung enthält Werke des Barock und des Spätbarock, der Zeit der Empfindsamkeit und der Romantik ebenso wie rein topografische Ansichten und jene für einen breiten Bildbedarf der Touristen. Damit bezeugt die Sammlung die gesamte Breite der sächsischen Landschaftsmalerschule.
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Stadtkanal und Pferdebahn. Stadtkanal und Pferdebahn. Bernhard Kretzschmar und Döbeln, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum/Kleine Galerie im Rathaus Döbeln 12. September bis 30. November, Dresden 2014.

Herausgegeben von der Stadt Döbeln
Sandstein Verlag Dresden 2014, ISBN 978-3-95498-125-0 Bernhard Kretzschmar (1889-1972) zählt zu den bedeutenden deutschen Vertretern der Neuen Sachlichkeit. Für den Maler, Zeichner und Grafiker ist dieser Stil eng mit Döbeln verbunden: Die Geburtsstadt diente ihm als Reservoir an Erfahrungen und Emotionen, an Bildmotiven und Figurenkonstellationen. In seinen Gemälden jener Zeit erweist er sich als gereifter Künstler mit charakteristischem Stil und als großartiger Kolorist. Zudem war er ein produktiver Druckgrafiker, dessen markantesten Radierungen sich durch einen scharfen Blick auf Personen und ihr kleinbürgerliches Umfeld auszeichnen. In ihnen äußert sich sein Anliegen, so konkret und konsequent wie möglich wiederzugeben, was er vor sich sah. Seine Döbelner Straßenansichten und Menschentypen verweisen dabei über sich hinaus ins Allgemeinmenschliche und ins Poetische, entsprechend seiner Überzeugung, dass in der nächsten Umgebung die ganze Welt beschlossen liegt.
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Die Flusslandschaft an den Mulden - Frühe Wahrnehmungen in Bildender Kunst und Reiseliteratur Die Flusslandschaft an den Mulden. Frühe Wahrnehmungen in Bildender Kunst und Reiseliteratur, Dresden 2012 [zusammen mit Andreas Martin]
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Meisterwerke auf Papier. Das Graphische Kabinett zu Görlitz. Herausgegeben von den Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur Görlitz sowie der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, Görlitz 2009 [zusammen mit Kai Wenzel]
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„Einer der denkendsten Künstler unserer Zeit.“ Christoph Nathe 1753-1806. Monographie und Werkverzeichnis der Handzeichnungen und Druckgraphik, Bautzen 2008
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W zarstwje prekrasnoi, perwosdannoi prirodyj. Risowalschtschik-peijsaschist
Genrich Teodor Wjele 1778-1805 / In the real of the fair, wild nature. The landscape painter Heinrich Theodor Wehle, Bautzen 2008
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Zwischen Empfindsamkeit und Klassizismus. Der Zeichner und Landschaftsmaler Johann Sebastian Bach der Jüngere (1748-1778). Œuvre-Katalog.
Mit einem biographischen Essay von Maria Hübner, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt,2007

Johann Sebastian Bach d. J. (1748-1778) war ein Enkel des Leipziger Thomaskantors gleichen Namens und der jüngste Sohn von Carl Philipp Emanuel Bach. Er wurde jedoch nicht Musiker, sondern widmete sich der bildenden Kunst. Mit 22 Jahren ging er nach Leipzig, 1773 setzte er seine Ausbildung in Dresden fort. Wie viele seiner Zeitgenossen vervollkommnete Bach d. J. seine künstlerische Ausbildung in Rom, wo er im zweiten Jahr seines Aufenthaltes, noch nicht dreißigjährig, starb.

In dem vorliegenden Band sind erstmals alle seine erhaltenen Zeichnungen, ein Gemälde und die Druckgrafik sowie die nur noch aus der Literatur bekannten Werke des Künstlers dokumentiert und in einem Werkverzeichnis kommentiert. Ein ausführlicher Anhang mit Bibliografie, Orts- und Personenverzeichnissen vervollständigt das für eine breite Leserschaft wie für Musik- und Kunsthistoriker gleichermaßen interessante Buch.

Bachs Landschaften vereinen empfindsame, idyllische und klassizistische Einflüsse, und seine besten Werke öffnen noch heute die Tür zu einer leuchtenden utopischen und gleichsam musikalisch bewegten Welt.
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Sorbisches Museum, Bautzen, Stadtverwaltung Görlitz – Kulturhistorisches Museum (Hrsg.), Im Reich der schönen, wilden Natur. Der Landschaftszeichner Heinrich Theodor Wehle 1778-1805, Katalog zur Ausstellung in Bautzen, Dessau und Görlitz, Bautzen 2005
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„Glücklich gewählte Natur“. Der Dresdner Landschaftsmaler Johann Christian Klengel (1751-1824) zwischen Spätbarock und Romantik. Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, Hildesheim, Zürich, New York 2005
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Schlossmuseum Sondershausen (Hrsg.), „Wie über die Natur die Kunst des Pinsels steigt“. Johann Alexander Thiele (1685-1752). Thüringer Prospekte und Ideallandschaften. Katalog zur Ausstellung in Sondershausen und Arnstadt, Weimar 2003
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Landschaftsmalerei in Sachsen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Landschaftsmaler, -zeichner und -radierer in Dresden, Leipzig, Meißen und Görlitz von 1720 bis 1800, Weimar 2002
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